Pressemitteilung

27.04.2018

Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

5 Fragen an Sascha Hollstein

Am 28. April 2018 findet der Tag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz statt. Der Arbeitsschutz beschäftigt sich unter anderem mit der Vermeidung von Arbeitsunfällen, der Verringerung ihrer Folgen, dem Gesundheitsschutz und dem personenbezogenen Schutz bei der Arbeit. Auch bei Vitronic legen wir natürlich größten Wert auf Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Vor etwa einem Jahr haben wir uns hierfür einen Experten (Sascha Hollstein) ins Team geholt, dem wir hier ein paar Fragen rund um das Thema stellen.

1.    Sascha, Du bist bei VITRONIC der Ansprechpartner für Arbeitssicherheit. Was sind deine Tätigkeitsfelder?
Sascha: Ich bin seit Mai 2017 als Fachkraft für Arbeitssicherheit bei VITRONIC angestellt. Ich berate die Geschäftsführung und die Führungskräfte in allen Themen des Arbeitsschutzes. Ich bin aber natürlich genauso auch Ansprechpartner für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Fragen rund um den Arbeitsschutz.

Zu meinen Themenbereichen gehören unter anderem die Organisation der Ersten Hilfe sowie der Brand und Evakuierungshelfer, die Organisation und Leitung der ASA Sitzung (Arbeitsschutzausschuss-Sitzung), das Mitwirken bei der Auswahl von betrieblichem Personal in Bezug auf Arbeitsschutz (Ersthelfer, Brandschutzhelfer, Sicherheitsbeauftragte, etc.) und auch das Ausarbeiten von Betriebsanweisungen.

2.    VITRONIC als Hersteller von Bildverarbeitungssystemen hat sicher ein paar Besonderheiten beim Arbeitsschutz?
Sascha: Ja, das stimmt. Unsere Produkte haben oftmals einen Laser verbaut. Bei der Entwicklung und dem Testen der Produkte achten wir natürlich besonders auf die Sicherheit der Mitarbeiter. Jeder Mitarbeiter, der mit dem Laser arbeitet, bekommt eine Schulung/Unterweisung von unserem Laserschutzbeauftragten. Weiterhin achten wir natürlich auf die Benutzung einer Laserschutzbrille. Wir haben speziell eingerichtete Laserlabore, die verhindern sollen, dass unmittelbare Mitarbeiter sowie auch andere Mitarbeiter unbeabsichtigt mit dem Laserstrahl in Berührung kommen und eventuelle Schädigungen davontragen.

3.    Welche Maßnahmen habt ihr schon ergriffen / werdet ihr bald angehen, um für noch mehr Sicherheit und Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu sorgen?
Sascha: Wir haben im letzten Jahr die Anzahl an Ersthelfern und Brandschutzhelfern aufgestockt – es gibt in jedem Gebäude Erst und Brandschutzhelfer, die im Notfall bei der Rettung und Evakuierung der Gebäude sowie der Versorgung von Verletzungen helfen können. Durch die Einführung eines Elektronischen Verbandbuches können wir noch schneller und gezielter auf Unfälle/Verletzungen reagieren und Maßnahmen zur Verhinderung der Unfälle einleiten. Durch die systematische Durchführung der Gefährdungsbeurteilungen werden alle Tätigkeiten, Bereiche und Arbeitsmittel analysiert und beurteilt. Daraus können sich dann Maßnahmen ergeben, die das Arbeiten bei VITRONIC noch sicherer machen.

4.    Gibt es auch betriebliches Gesundheitsmanagement oder ähnliche Maßnahmen bei VITRONIC?

Sascha: Wir sind gerade dabei unser BGM weiter auszubauen. Zurzeit haben wir zum Beispiel schon eine Kooperation mit einem Fitnessstudio in der Firmenumgebung, ein kostenloses Obstangebot an jedem Standort und durch die enge Zusammenarbeit mit den Krankenkassen werden regelmäßig Rückenkurse angeboten. Wir bieten auch eine kleine Schulung für das ergonomische Arbeiten im Büro an. Hier wird individuell geschaut, ob der Bürotisch und der Bürostuhl richtig eingestellt sind. Oftmals werden hier durch kleine Veränderung große Wirkungen erzielt. Durch die vielen kleinen Maßnahmen können wir eine Zufriedenheit der Mitarbeiter erreichen. Und, soviel kann ich verraten, mehr ist schon in Planung ;-)

5.    Arbeitssicherheit ist ja ein ernstzunehmendes Thema. Wenn doch mal was passiert, was dann?
Sascha: Durch die gute Ausbildung und regelmäßige Weiterbildung unserer Ersthelfer werden die Verletzten/Verunfallten sofort bestmöglich versorgt. Weiterhin haben wir in jedem Hauptgebäude einen Defibrillator hängen. Damit ist die Überlebenschance bei einer Herz-Rhythmus-Störung deutlich höher. Aber zum Glück mussten wir diese noch nie einsetzen! Durch unsere Betriebsärzte werden die Mitarbeiter bei Bedarf und auch auf konkreten Wunsch der Mitarbeiter regelmäßig untersucht. So können Veränderungen der Gesundheit frühzeitig erkannt werden und den Ursachen auf den Grund gegangen werden, um diese zu vermeiden. Wenn mal etwas passiert, dann sind wir gut vorbereitet. Und wir arbeiten bei VITRONIC permanent daran, noch besser zu werden.




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