Pressemitteilung

02.07.2019

Space Scraper gewinnt Leonardo Schul-Award

• VITRONIC verleiht Auszeichnung im Bereich Technologie
• Förderung der MINT-Berufe im Fokus

Wiesbaden, 02.07.2019 – Das Projekt „Space Scraper“ hat beim diesjährigen Leonardo Schul-Award den ersten Preis in der Kategorie „Technologie“ gewonnen. Gerhard Bär, Chief Operating Officer bei der VITRONIC GmbH, verlieh die Auszeichnung in seiner Funktion als Jurymitglied und Sponsor der Veranstaltung an das Team der Gutenbergschule aus Wiesbaden. Zum Team um Sprecher Markus Perle und Lehrer Andreas Meier gehören Alisa Naumann, Amelie Elisabeth Koch, Cara Speer, Eva Lotta Städtler, Gabriel-David Christ, Ingrid Turner, Jano Paul Rolle, Niklas Felix Schmidt und Paul Fuhr.

Space Scraper – ein Aufzug in den Weltraum

Bei dem Schülerprojekt ging es um das Thema Weltraumaufzüge. Diese werden bereits heute als günstige, sichere und umweltfreundliche Alternative zum aufwändigen Einsatz von Raketen beforscht. Sie sollen künftig Nutzlasten wie Satelliten und andere Gegenstände, aber auch Astronauten ins Weltall transportieren. Das Team der Gutenbergschule konstruierte basierend auf dem Konzept eines echten Space Scraper einen eigenen, kleinen, autonomen Climber. Dieser soll möglichst effizient an einem Band auf eine gewisse Höhe klettern und von da aus, wie ein echter Aufzug, auch wieder herunterfahren können. Neben leistungsfähigen Motoren und einem Kettenantrieb, der für den notwendigen Halt sorgt, arbeitete die Gruppe außerdem an der nötigen Sensorik, die für das autonome Anhalten beziehungsweise Umkehren des Climbers zuständig ist.

„Mir gefällt am Leonardo Schul-Award besonders, dass junge, kreative Teams aus den Wettbewerbsthemen eigene Aufgabenstellungen ersinnen, die sie interessieren und daraus faszinierende Lösungen erarbeiten, die uns immer aufs Neue begeistern“, erklärt Gerhard Bär. „Wir gratulieren dem Team der Gutenbergschule sehr herzlich und hoffen, dass die Mitglieder ihre Technikbegeisterung bewahren. VITRONIC und die deutsche Wirtschaft brauchen neugierige Köpfe wie sie.“



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