Pressemitteilung

28.02.2019

AKLS im Fokus des Polizeikongress in Berlin

Sachstand, Einsatzfelder und Entwicklung

Wolfgang Lang auf dem Polizeikongress in Berlin

Der 22. Europäische Polizeikongress in Berlin war in diesem Jahr unter anderem vom Themenkomplex automatische Kennzeichenlesung (AKLS) geprägt. Ein Grund mehr für VITRONIC seine Sicht der Dinge zu präsentieren. Im Rahmen des Workshops „Die Bedeutung der Verkehrssicherheitsarbeit für die Kriminalitätsbekämpfung“ referierte Wolfgang Lang, Leiter Vertrieb POLISCAN Deutschland, über „AKLS – Sachstand, Einsatzfelder und Entwicklung“.

Im Rahmen seines Vortrags ging Wolfgang Lang nicht nur auf den Mehrwert des Einsatzes von AKLS-Lösungen ein. Hierzu gehören zweifelsohne die gesteigerte Effizienz bei der Erfassung und Verarbeitung von Kennzeichen zur Bekämpfung von Terrorgefahren und schweren Straftaten. Lang klärte die interessierten Teilnehmer des Workshops auch darüber auf, wie sich das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts auf den Einsatz solcher Lösungen auswirkt und wie das Bundesland Bayern mit dem Polizeiaufgabengesetz eine rechtliche Grundlage geschaffen hat. Spannend für die Zuhörer war vor allem der Teil des Vortrags, in dem über die technische Ausgestaltung und die Einsatzmöglichkeiten des Enforcement Bars von VITRONIC gesprochen wurde.

Integriert in eine polizeiliche Warnanlage der neusten Generation erfasst der Enforcement Bar beispielsweise vorbeifahrende und parkende Fahrzeuge und liest deren Kennzeichen aus. Erfassung und Kennzeichenlesung kann dabei je nach Einsatzszenario sowohl aus dem Stand als auch bei voller Fahrt erfolgen. Dadurch versetzt der Enforcement Bar Einsatzkräfte in die Lage, die Fahndung nach gesuchten Fahrzeugen zu automatisieren und im Falle eines Treffers unverzüglich zu reagieren.

Der Enforcement Bar erkennt deutsche und internationale Kennzeichen mit sehr hoher Leserate und bei hohen Geschwindigkeiten. Die Leseergebnisse gleicht das System automatisch mit Polizeidatenbanken ab und zeigt gesuchte Fahrzeuge direkt an. Die Übertragung der Treffer zusammen mit den Geodaten des Systems über das Polizeinetz an die Leitstelle ist ebenfalls möglich, um Einsätze zu planen oder weitere Kräfte zu mobilisieren. Als deutsche Entwicklung bietet der Enforcement Bar Datenschutz auf höchstem Niveau. Alle Informationen zu Kennzeichen, die nicht mit Einträgen in der Fahndungsdatenbank übereinstimmen, werden direkt gelöscht. Eine Datenübertragung erfolgt ausschließlich bei verdächtigen Kennzeichen und mit ausgereiften Verschlüsselungstechnologien über das integrierte 4G-Modem.

Doch nicht nur der Einsatz von AKLS als Fahndungsinstrument ist jetzt und in Zukunft interessant. Unter dem Schlagwort „Entwicklung“ zeigte Wolfgang Lang auf, wie heute bereits verfügbare Infrastruktur zur Geschwindigkeitsmessung – stationär, semi-stationär und mobil, beispielsweise zur Durchsetzung von Ein- und Durchfahrtsverboten im Allgemeinen und von Dieselfahrverboten im Speziellen, eingesetzt werden kann. Als Messsystem kommt die FM1-Plattform von VITRONIC mit zwei Kameras und der AKLS-Applikation Poliscan Surveillance zum Einsatz. Die erste Kamera wird für die Kennzeichenlesung verwendet, die zweite für die Fahrerdokumentation. Die Beleuchtung wird bei der Kennzeichenlesung über einen nicht sichtbaren LED-IR-Blitz gewährleistet, der je nach Einsatzzweck integriert oder extern gelagert ist. Für die Fahrerbilddokumentation wird ein Xenon-Blitz XB2 mit Rotscheibe benutzt.

Verwender solcher Systeme profitieren davon, dass VITRONIC ihnen Komplettlösungen zur effizienten Fallverarbeitung zur Verfügung stellt. Diese umfassen die Fallerstellung, Fallübertragung und auch die Fallverarbeitung.

www.enforcement-bar.de



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