>> Produktdaten
VITUS BODYSCAN
Messprinzip Optische Doppeltriangulation
Anzahl Sensorköpfe 8
Schnittstelle USB-Port, LAN
Messgenauigkeit Mittlere max. Umfangsfehler signifikant < 1 mm
Scanzeit ca. 10 s
Punktdichte 300 Punkte / cm³
Messbereich
Höhe x Breite x Tiefe

2,1 m x 1,2 m x 1,2 m
>> Historie

Historie

Der Bildhauer

Die Geschichte der 3D-Bodyscanner bei VITRONIC begann 1994 als ein Berliner Bildhauer einen Weg suchte, Skulpturen leichter und schneller herzustellen. Er hatte die Idee, den zeitintensiven und schweißtreibenden Part seines Handwerks, die Vorarbeit, zu automatisieren. Durch die Vorarbeit werden aus dem Werkstoff die groben Formen einer Skulptur mit Hammer und Meißel herausgeschlagen. Der Künstler plante diesen ersten Schritt an eine Fräsmaschine abzugeben. Eine Fräsmaschine, wie sie üblicherweise in der Industrie zum Einsatz kommt, benötigt allerdings gezielte Informationen, an welcher Stelle wieviel aus dem Werkstoff geschnitten werden muss. Dazu bedarf es eines digitalen 3D-Modelles, welches der Bildhauer mithilfe eines Bodyscanners gewinnen wollte. Auf diese Weise entstand der erste Bodyscanner VITUS.

Forschung

Bereits im Jahr der ersten Auslieferung meldeten sich weitere Interessenten, darunter auch das niederländische Forschungsinstitut TNO. TNO plante die Durchführung einer Reihenvermessung der niederländischen Bevölkerung. Bisher wurden diese Informationen mithilfe von Maßbändern abgenommen. Um den Anforderungen an Präzision, Transportfähigkeit und Platzbedarf des niederländischen Forschungsinstituts gerecht zu werden, wurde die nächste Generation der VITUS Reihe entwickelt: VITUS PRO Mit dessen Erfindung konnte nun anhand der gewonnenen 3D-Scans eine automatisierte und vollkommen kontaktlose Vermessung von Personen stattfinden.
Die durch VITUS PRO erhobenen Daten erwiesen sich im Vergleich zu einer manuellen Maßbandvermessung als qualitativ hochwertiger. Sie verbesserten deutlich die statistische Datenrelevanz. In den Folgejahren bestellten zahlreiche Forschungsinstitute aus aller Welt einen Bodyscanner bei VITRONIC.

Industrie

Das Interesse seitens der Industrie stieg ebenfalls . Die Ingenieure eines Premium-Automobilhersteller platzierten in ihrer Planung 3D-Scans (Modelle) von Menschen in den digitalen Entwürfen der Fahrzeuge. So testeten die Entwickler, ob Fahrer problemlos alle Knöpfe auf der Armatur erreichen können. Eine Optimierung der Ergonomie auf digitaler Ebene reduzierte die Entwicklungskosten um ein Vielfaches, noch bevor ein erster Prototyp gebaut wurde.
Im Jahre 2000 fand der nächste Entwicklungssprung statt. Die Weiterentwicklung richtete sich auf einen noch leichteren 3D-Bodyscanner. Es entstand die VITUS SMART Generation, die ihren Einsatz in Bekleidungsgeschäften fand. Im Einzelhandel ging es um die Fertigung von maßgeschneiderten Kleidungsstücken. An den Hochschulen für Modedesign wiederum war die Vermessung der Bevölkerung das Ziel, wie zum Beispiel bei der Studie „Size Germany“.

Auf der Datenbasis dieser Studien wurden neue Körpermaß- und Größentabellen für die deutsche Bevölkerung generiert. Sie dienten der Optimierung der verfügbaren Kleidergrößen im Einzelhandel.

Medizin

Der VITUS SMART fand ebenso seinen Platz in der Orthopädie und Sportmedizin. In der Orthopädie geht es um Themen wie Haltungsanalyse und Behandlung von Skoliose. Das Shriners Hospital in Massachusetts, USA, vermisst beispielsweise mit VITUS SMART XXL den Torso von Skoliose-Patienten.

Die gewonnenen Daten erlauben nicht nur eine quantifizierte Nachverfolgung der Therapie, sondern auch die digitale Modellierung von Skoliose-Korsetts. In der Sportmedizin hingegen standen Themen wie die Erforschung der Biomechanik und die Einbindung der 3D-Scanner in die funktionelle Diagnostik im Vordergrund.

Neue Anwendungen

Innerhalb der letzten zwei Jahre ergaben sich weitere neue Anwendungsmöglichkeiten für den VITRONIC 3D-Bodyscanner. Weltweit wurde die Wiesbadener Firma nach Lieferung eines solchen Scanners, der hochwertige 3D-Scans mit Farbtexturen liefert, angefragt.

Die neue Scannergeneration VITUS BODYSCAN ist seit Anfang 2015 auf dem Markt und seinen Vorgängern in jedweder Hinsicht überlegen.
Die Anzahl der Datenpunkte pro cm² Oberfläche erhöht sich signifikant. Es werden hochauflösende Farbtexturen zur Verfügung gestellt. Und für den 3D Druck Bereich ist die Scan2Print Funktion zur automatischen Nachbearbeitung integriert.




3D-Bodyscanner VITUS BODYSCAN

State-of-the-Art 3D-Scanning – perfekte 3D-Scans für Ihren 3D-Druck!

Unser neuer 3D-Bodyscanner liefert Ihnen in Sekunden farbige, hochauflösende, dreidimensionale 3D-Abbilder von Menschen, Ihren Haustieren oder Gegenständen.

Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Bodyscanning-Technologie sichern:

>> Schnelle Ergebnisse

Schnelle Ergebnisse

Besonders Kinder und ältere Menschen können nur für eine begrenzte Zeit still stehen. Um alle potentiellen Zielgruppen zu bedienen, muss ein 3D-Scan des kompletten menschlichen Körpers oder des Haustieres daher innerhalb von Sekunden stattfinden. Natürlich bedeutet ein schneller Scan auch, dass mehr Kunden in der gleichen Zeit bedient werden können.

VITUS BODYSCAN ermöglicht komplette dreidimensionale Ganzkörperscans innerhalb von Sekunden und ist somit für alle Altersgruppen und auch Haustiere geeignet.

Ähnlich der Fotografie möchten Kunden ihre Miniaturen am Bildschirm direkt sehen, bevor sie ausgedruckt werden. Für das 3D-Scannen von Menschen ist dies eine Herausforderung. Die meisten Scanner basieren auf der  Fotogrammmetrie, bei der aus mehreren Bildern ein 3D-Scan berechnet wird. Bevor man einen 3D-Scan ansehen kann, sind dabei je nach Kameraanzahl Wartezeiten zwischen 15 Minuten und mehreren Stunden einzuplanen.

VITUS BODYSCAN basiert auf der Triangulation von Laser-Licht, welches 100% augensicher ist. Dadurch spart man sich die zeit- und ressourcenintensive Berechnung der Scans aus mehreren Bildern. Mit anderen Worten arbeitet VITUS BODYSCAN im Gegensatz zu Fotogrammmetrie Systemen schon bei der Aufnahme in der dritten Dimension. Ein Scan kann dadurch direkt im Anschluss an den Scanprozess am Bildschirm angezeigt werden. Der Kunde kann vor Ort entscheiden, ob er Alternativposen ausprobieren möchte. Gleichzeitig spart sich der Betreiber des 3D-Scan Shop die Kosten für die Nutzung externer Rechenressourcen zum Berechnen von 3D Scans aus Bildern.

>> Detailscharfe Abbildung mit exakten Farben

Detailscharfe Abbildung mit exakten Farben

Vergleichbar mit der Portraitfotografie muss beim 3D-Scannen für eine optimale Ausleuchtung gesorgt werden. Ziel ist eine möglichst homogene, diffuse Ausleuchtung der gesamten Person. Nur so lassen sich Schatten auf dem Körper vermeiden, welche die Qualität der Farbtexturen negativ beeinträchtigen würden.

Neben der Homogenität der Ausleuchtung gilt es, auch die richtige Farbtemperatur zu wählen. Dies ist deshalb so wichtig, weil eine falsche Einstellung der Farbtemperatur zu einer schlechten Farbaufnahme führt. Nur bei der richtigen Farbtemperatur können Farben aufgenommen werden, die dem „Seheindruck“ des menschlichen Auges entsprechen.

VITUS BODYSCAN bietet eine Umhausung, die eine diffuse Ausleuchtung gewährleistet. Dabei werden die inneren Wände angeleuchtet und die Reflektion wirft ein diffuses, homogenes Licht zurück. Gleichzeitig schirmt die Umhausung Fremdlicht ab, wodurch lichttechnisch eine kontrollierbare Umgebung im Innenraum des Scanners entsteht. Die Beleuchtung ist darüber hinaus so gewählt worden, dass eine optimale Farbaufnahme ermöglicht wird.

>> Einfache Verwendung

Einfache Verwendung

Fachkräfte mit technischem Know-how von 3D Scannern lassen sich nur sehr schwer finden und sind teuer. Die einfache und intuitive Bedienung von 3D-Scannern ist daher eine Notwendigkeit. Je höher der Automationsgrad beim Scannen, desto effizienter der Prozess.

Durch die übersichtliche Benutzeroberfläche und die vollständige Automatisierung des Scanprozesses lässt sich der VITUS BODYSCAN leicht von Laien bedienen. Scanfehler werden faktisch ausgeschlossen, so dass Fachkräfte für die Bedienung nicht nötig sind.

>> Druckreife Scans mit Scan2Print Druckaufbereitung

Druckreife Scans mit Scan2Print Druckaufbereitung

Ähnlich dem toten Winkel beim Autofahren gib es Bereiche am Körper, die Kameras nicht aufnehmen können. Beim Scannen erzeugen bspw. die Bereiche unter den Achseln oder die Schuhsohlen tote Winkel oder Löcher in der dreidimensionalen Aufnahme. Je größer und häufiger die Löcher, desto mehr steigt der Aufwand für die grafische Nachbearbeitung.

Das Phänomen der Löcher in der Scanoberfläche lässt sich mit keiner Technologie vermeiden, aber die Anzahl der Löcher ist mit VITUS BODYSCAN stark minimiert:

- Optimierte Kamerawinkel sorgen für möglichst kleine Löcher
- die Scannertechnologie ist robuster als andere Verfahren, wenn es um dunkle oder stark reflektierende Oberflächen geht.

Vor dem Druck einer 3D-Miniatur gilt es, die verbleibenden Löcher, die toten Winkel der Kameraaufnahme, zu schließen. Die Oberflächen der 3D Scans müssen im Ergebnis „wasserdicht“ sein. Dies erfolgt entweder manuell oder automatisiert.
Das Softwarepaket von VITUS BODYSCAN schließt die die Lücken im 3D Scan automatisch. Ein geschlossener Scan ist theoretisch druckreif. Für farbige 3D-Figuren sollte stets ein 3D-Grafiker eine individuelle Nachbearbeitung vornehmen. Dies liegt unter anderem daran, dass es an den Stellen wo Löcher geschlossen wurden an Farbinformationen fehlt.

Je besser die Vorlage für den Grafiker, desto geringer ist dessen zeitlicher und finanzieller Aufwand. Mit VITUS BODYSCAN wird der Aufwand der Nacharbeit so gering wie möglich gehalten.


Kontaktformular

Sichern Sie sich alle Vorteile für schnell druckbare 3D-Scans:

Geschäftsmodell
Angebot:
3D-Scan