Black Friday und Cyber Monday in der Logistik

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5 Fragen an Torben Posert, Sales Director Logistics Automation

Weltweit gaben Käufer im vergangenen Jahr über 3,45 Milliarden US-Dollar aus – und das nur am Cyber Monday! Für die KEP Industrie bedeuten diese Tage einen extremen Zuwachs an Paketen, die sortiert und zugestellt werden müssen. Die Kunden erwarten immer kürzere Zustellzeiten sowie transparente und sichere Transportabwicklungen. VITRONIC ebnet den Weg für eine leistungsstärkere Automatisierung. Neueste Technologien helfen Prozesse in weltweiten Verteilzentren zu optimieren, Kosten deutlich zu senken und damit zu einer erheblichen Leistungssteigerung beizutragen.
Zum Cyber Monday und Black Friday, den Kampftagen des E-Commerce, hat VITRONIC fünf Fragen an Sales Director Logistics Automation gestellt.

Was bedeuten Black Friday und Cyber Monday für die KEP-Industrie?

Für die KEP Industrie bedeuten diese Tage einen extremen Zuwachs an Paketen, die sortiert und zugestellt werden müssen. Das vierte Quartal bildet den Umsatzschwerpunkt für die Branche mit dem Dezember als stärksten Monat. Doch für den Onlinehandel sind die beiden „E-Commerce Feiertage“ im November die nahezu wichtigsten und umsatzstärksten Tage des Jahres. Entsprechend hoch sind dann auch die Belastungen für die Logistikkette – Peak Season ist nicht nur rund um Weihnachten.


Welche besonderen Logistik-Herausforderungen gilt es dabei zu bewältigen?

Es gilt, innerhalb kürzester Zeit hohe Paketmengen zum Kunden zu liefern und das bei einem zusätzlichen Sendungsvolumen von bis zu 20%. Dabei müssen diese genau so zuverlässig sortiert und gehandhabt werden, wie an normalen Tagen - denn der Kunde erwartet immer den gleichen guten Service. Vor allem, wenn er ein Schnäppchen machen konnte.

Sind das nur kurzfristige Trends zur sogenannten Holiday Season oder muss sich die Branche auf längerfristige Veränderungen im Onlinehandel einstellen?

Es gibt innerhalb eines Jahres immer wieder Spitzen, an denen mit erhöhten Paketvolumen gerechnet werden muss. Sei es Weihnachten, Ostern oder Chinese New Year. Generell ist jedoch mit einem stetigen Anstieg der Paketmengen zu rechnen. Prognosen gehen von einer Verdoppelung in den nächsten 5-8 Jahren aus. Von Big Data-Trends wie Anticipatory Shipping oder Warenauslieferung per Drohne, Roboter, Luftschiff und Co. mal abgesehen. Auch das Thema Same-Day-Delivery wird uns weiterhin beschäftigen.

Wie kann VITRONIC dazu beitragen, dass die Schnäppchen-Jäger Ihre Sendungen schnell erhalten und die KEP-Industrie optimal abarbeiten kann?

Für die schnelle Lieferung ist natürlich auch eine zuverlässige Identifikation der Packstücke erforderlich. Kunden- und objektbezogene Informationen auf Waren und Packstücken müssen weitgehend automatisiert erfasst und verarbeitet werden. Hierbei kommen sehr häufig Auto-ID Lösung von VITRONIC zum Einsatz – und zwar weitweit. Diese Hochleistungssysteme sorgen für hohe Leseraten bei der automatischen Paketsortierung und somit zu wenig manueller Nacharbeit. Besonders diese Nacharbeit reduziert die zeitliche Zuverlässigkeit in Bezug auf die Zustellung. Nur Pakete, die direkt sortiert werden, durchlaufen den Prozess in der vorgesehenen Zeit und erreichen den Kunden pünktlich.

Was können unsere Auto-ID Systeme leisten um die Prozesse der KEP-Dienstleister zu optimieren?

Neben der hohen Leserate haben kamerabasierte Systeme weitere Vorteile. Als Bindeglied zur digitalen Supply Chain übernehmen Auto-ID-Systeme eine wichtige Rolle, indem sie Daten automatisiert erfassen, diese in angeschlossene Systeme integrieren und so für eine lückenlose Dokumentation sorgen. Mit kamerabasierten Lesesystemen lassen sich sämtliche Informationen auf Briefen und Paketen, Transportverpackungen, Behältern oder Paletten an unterschiedlichen Stellen der Prozesskette automatisch erfassen und verarbeiten. Auto-ID Systeme erzeugen und speichern Bilder, die wiederum zur Prozessoptimierung verwendet werden können.

Die Ursache für NoReads – defekter Code, verdeckter Code - lassen sich zudem leichter analysieren. Des Weiteren kann dem Kunden bzw. Endverbraucher eine höhere Transparenz geboten werden. Er kann Bilder von seinem Paket bereits sehen, bevor er es erhält. Defekte und Beschädigungen können frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Ein Rundum-Sorglos-„Paket“ sozusagen.

Ihr Ansprechpartner

Torben Posert


Head of Sales, Logistics Division



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