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Vergleiche bei Geschwindigkeitsmessungen zeigen: | 23.02.2010

PoliScanspeed sorgt für mehr Messgerechtigkeit

Wiesbaden, 23. Februar 2010 –Ärgerlich, wenn man selbst, nicht aber das von hinten drängelnde Auto geblitzt wird. Oder der Fahrer nebenan verschont bleibt, weil er verdeckt ist. Solche Fälle mindern die Akzeptanz von Geschwindigkeitsmessungen in der Bevölkerung. PoliScanspeed dagegen arbeitet mit einer völlig anderen Technik als herkömmliche so genannte „Radarfallen“. Die Folge: mehr auswertbare Fälle und damit mehr Messgerechtigkeit; in der Bevölkerung steigt die Akzeptanz von Geschwindigkeitsmessungen.


Das LIDAR-basierte Geschwindigkeitsmesssystem PoliScanspeed arbeitet mit einem völlig neuen Messprinzip. Es kann auf mehreren Spuren mehrere Fahrzeuge gleichzeitig messen. Dies führt zu einer höheren Anzahl dokumentierter Verstöße als bei herkömmlicher Technik: „Doppelt so viele Fälle mit PoliScanspeed“, stellt Andreas Nowy, Autobahnpolizei Karlsruhe, fest. Andere Tests dokumentierten fast vier Mal mehr Verstöße als ein Radargerät.
Eine Ursache dafür liegt in der Art der Messwertbildung: Radargeräte messen an einem Punkt. Kommt es wie hier an einer vierspurigen Straße zu Verdeckungen, bleiben viele Raser verschont. Die LIDAR-Technik bei PoliScanspeed überwacht nicht einen Punkt, sondern eine komplette Straßenszene. Und in dieser werden alle Raser erfasst und gemessen. Ein Foto wird dann zum idealen Fotozeitpunkt geschossen.

Ein weiterer Vorteil von PoliScanspeed im Vergleich zu herkömmlicher Technik ist die deutlich höhere Quote verwertbarer Fotos. Die Polizei in Baden-Württemberg bezifferte sie auf mehr als 90 Prozent im Vergleich zu rund 60 Prozent mit der bisher eingesetzten Technik. Ein weiterer Grund für diese hohe Fallzahl, die sich überall in der Welt zeigt, wo PoliScanspeed im Vergleich zu anderen Messmethoden eingesetzt wird, liegt in der eindeutigen Zuordnung: Sind auf einem Radarfoto mehrere Fahrzeuge zu sehen, ist nicht immer eine eindeutige Zuordnung gewährleistet. Ein sol-cher Fall muss meist verworfen werden. PoliScanspeed dagegen ordnet Verstöße eindeutig zu. Auch wenn mehrere Fahrzeuge in einem Foto zu sehen sind, können diese Fälle weiterbearbeitet werden.

Zu PoliScanspeed: Bei der Geschwindigkeitsmessung mit PoliScanspeed handelt es sich um ein standardisiertes Messverfahren (OLG Düsseldorf). Das moderne System erfasst und dokumentiert Geschwindigkeitsverstöße vollautomatisch und digital. Dahinter steht eine neue Technologie in Form eines so genannten LIDAR-Messkopfes (Light Detection and Ranging= Detektion mittels Licht- und Abstandmessung), die auf Laserlaufzeitmessung basiert. Es benötigt daher keine zusätzlichen Auslöseeinrichtungen wie z. B. Lichtschranken. Erstmals können damit auch schnell und dicht hintereinander rasende Fahrzeuge kontrolliert werden. Diese Technologie ermöglicht außerdem sichere Messergebnisse in Kurven, an unübersichtlichen Stellen und in Tunnels.

Text und Bild zum download: zip-Datei



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